
So spielt man dieses Icebreaker‑Spiel
- 1Gehen Sie reihum und laden Sie jede Person ein, drei Dinge zu teilen:
- 2Rose: Ein Highlight, ein Erfolg oder etwas Positives aus der Woche.
- 3Dorn: Eine Herausforderung, ein Stressfaktor oder ein Hindernis.
- 4Knospe: Neue Ideen, Möglichkeiten oder etwas, worauf man sich freut.
- 5Diese Struktur hilft Teams, über oberflächliche Updates hinauszugehen.
Benötigte Materialien
- Haftnotizen oder Whiteboard
- Digitales Board (für Remote)
- Timer (für Zeitmanagement)
Variationen
Async-Version: Rose/Dorn/Knospe vorab in einem Dokument sammeln; im Meeting nur gemeinsame Themen besprechen.
Stiller Start: 60 Sekunden Stille geben, damit alle ihre Gedanken sortieren können, bevor das Teilen beginnt.
Fokus-Rotation: Den Fokus wöchentlich wechseln – z.B. diese Woche tiefer in die 'Knospen' (Zukunftsideen) eintauchen.
Moderatorenleitfaden
Eröffnungstext:
Wir nutzen heute eine Methode namens 'Rose, Dorn und Knospe', um wirklich anzukommen. Ich lade euch ein zu teilen: Eure 'Rose' (ein Erfolg oder Highlight), euren 'Dorn' (eine aktuelle Herausforderung) und eure 'Knospe' (etwas, worauf ihr euch freut). Ich fange an, um ein Beispiel zu geben...
Abschlusstext:
Danke euch allen für das offene Teilen. Es erfordert Mut, sowohl unsere 'Dornen' als auch unsere 'Rosen' zu zeigen. Ich hoffe, das zeigt uns, dass wir in unseren Herausforderungen nicht allein sind und Erfolge gemeinsam feiern können.
Warum das funktioniert
Warum dieses Icebreaker‑Spiel funktioniert: Diese Aktivität funktioniert, weil sie das volle Spektrum des Arbeitslebens validiert – nicht nur die Gewinne. Das Teilen von 'Dornen' baut Empathie und Vertrauen auf, während 'Knospen' den Blick nach vorne richten. Es macht aus einem Routine-Meeting einen Moment menschlicher Verbindung.
Am besten geeignet für
Geeignete Icebreaker‑Situationen für dieses Spiel:
- Team-Retrospektiven oder Check-ins
- Aufbau psychologischer Sicherheit
- Teams, die sich neu finden oder Stress haben
- Als regelmäßiges Team-Ritual
- Hybride und Remote-Teams
Wichtige Hinweise
- Manche Dornen können persönlich oder schwer sein – validieren Sie sie, ohne sofort 'Lösungen' anzubieten
- Achten Sie auf die Zeit (1-2 Min. pro Person), damit alle Raum bekommen
- Als Moderator sollten Sie Offenheit vorleben, um das Vertrauensniveau zu setzen
- Erlauben Sie ein 'Passen' bei Dornen, wenn sich jemand unwohl fühlt
Häufig gestellte Fragen zum Spiel
Was, wenn jemand einen sehr schweren Dorn teilt?
Hören Sie aktiv zu und danken Sie für das Vertrauen. Versuchen Sie nicht, es in der Runde zu lösen, außer es wird gewünscht. Bieten Sie ggf. ein 1:1 danach an.
Was, wenn jemand einen sehr schweren Dorn teilt?
Hören Sie aktiv zu und danken Sie für das Vertrauen. Versuchen Sie nicht, es in der Runde zu lösen, außer es wird gewünscht. Bieten Sie ggf. ein 1:1 danach an.
Wie bleiben wir im Zeitrahmen?
Setzen Sie klare Timeboxen (z.B. 90 Sekunden). Bei großen Gruppen (>10) nutzen Sie Breakout-Räume oder rotieren Sie, wer jede Woche teilt.
Wie bleiben wir im Zeitrahmen?
Setzen Sie klare Timeboxen (z.B. 90 Sekunden). Bei großen Gruppen (>10) nutzen Sie Breakout-Räume oder rotieren Sie, wer jede Woche teilt.



